Montag, 29. August 2016

Endlich Sommer - Ende August!

Nach einem doch ziemlich lausigen Sommer gewinnt das Wort "Timing" neue Bedeutung: carpe diem - greife den Tag!

Das 'greifen' sah in diesem Jahr so aus: entweder hatte ich Zeit und es regnete.
Oder das Wetter war angemessen, und ich musste arbeiten.

Zum Glück wächst Gras - und alles andere - auch ohne mein Zutun.
Was bleibt: reichlich Unkraut jäten *schauder*, Büsche stutzen und sich an den verschiedenen Farbklecksen erfreuen.

Nun also kam der Sommer. Am 23. August um 6:00 stand er vor der Tür und rüstete sich, uns bis Sonntag (gestern) abend mit Temperaturen jenseits der 30° zu beglücken.

Am Wochenende in früher Stunde erledigt: im Vorgarten die übelst vertrockneten Hortensienblüten abgezuppelt, die Hainbuche beschnitten, den Gang neben dem Haus vom Unkraut befreit, Cotoneaster wieder in Form geschnitten, Holunder entlaubt (drastisch herunter geschnitten) und zum Schluss etwas lustlos am genista lydia herumgeschnippelt. Da wurde es bereits kuschelige 28° warm....

Meine To-do-Liste: 
  • Stephanandra mit der Heckenschere kürzen und an den Seiten in Form schneiden
  • oberste Spitze der Scheinbuche kappen
  • Lavendel rundum schneiden und trocknen
  • Elfenkraut kürzen
  • Ahorn-Stämmchen mit Milch besprühen gegen Mehltau (ich muss den Tipp probieren!)
  • rundum Unkraut jäten
  • Rasen mähen
  • von der "wall of shame" (von den Himbeeren rüber zur Weigelie in der Ecke) ein Bild machen
  • schämen (!!!)
  • meine "wall of shame" räumen 
  • Kompost bei den Rosen einarbeiten
  • die verbliebenen sechs Äpfel vom "roten Mond" genau im Blick behalten
  • abwarten und Tee trinken

das werde ich natürlich dokumentieren. Irgendwie :-)



Mittwoch, 17. August 2016

Biologisch gegen Mehltau

Mit Milch gegen Mehltau

Als einfaches Hausmittel hat sich Milch gegen Mehltau bewährt: Man mischt einen Teil Milch mit neun Teilen Wasser und sprüht die Mixtur auf die befallene Pflanze. Wichtig ist, dass es sich um Frischmilch handelt. Die Mikroorganismen aus der Milch bekämpfen den Pilz. Deshalb ist H-Milch für diesen Zweck ungeeignet. Das Lecithin in der Milch bekämpft den Pilz und das Natriumphosphat stärkt die Abwehrkräfte der Pflanze. Die Prozedur sollte zwei bis dreimal in der Woche wiederholt werden.

Kartoffeln ... selbst anbauen?

Inspiriert von selbstgemachten Kartoffelchips einer lieben Bekannten und als Freundin der Kartoffel generell habe ich mal ein wenig in's Thema geschnuppert.

Diese beiden Links dienen mir als 'Spieckzettel' und allen interessierten Lesern als Entscheidungshilfe.


mögliche Bezugsquelle für Saatkartoffeln (auch die LINDA!)

mal schauen, was da nächstes Jahr machbar ist....:-)

Montag, 15. August 2016

Johannisbeeren und Äpfelchen II

Die Johannisbeeren wurden zu vier Gläsern Marmelade verkocht, die meinen Schatz begeistert :-)

Ich habe dann einen kleinen Nusskuchen gebacken, ihn abkühlen lassen und ganz dünn mit der Marmelade bestrichen, bevor der Schokoladenüberzug das ganze Kunstwerk versiegelte.

Rezept: 50g Zucker + 50g zimmerwarme Butter schaumig schlagen. 1 Ei dazu geben.
1/4 Btl. Vanillezucker, 1/4 Btl. Backpulver unterrühren. 125g Mischung aus grob und fein gehackten Haselnüssen und Mehl (Verhältnis 1:1) unterrühren, dann alles auf höchster Stufe gut mischen.
Backofen auf 180°C vorheizen. Backform (klein für max. 2 Personen) einfetten, mit Mehl ausstäuben. Teig einfüllen und auf dem kühlen (!) Rost in den Ofen schieben.
Ca. 30 min backen, Form aus dem Ofen nehmen, ein paar Minuten abkühlen lassen, stürzen und vollständig auskühlen lassen. Den Kuchen rundum dünn mit 2 Esslöffel Marmelade bestreichen. Dann den Schokoguss (Vollmilch oder dunkle Schoki) vorsichtig darüber gießen, aber nicht verstreichen!

Die etwas herbsüßen schwarzen Johannisbeeren passen hervorragend zu den kräftigen Haselnüssen und der dunklen Schokolade.

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Heute ist mir beim Rasenmähen ein kleines Äpfelchen vor die Füße gefallen. Zum Glück habe ich ihn vor dem gefräßigen Mäher 'gerettet'

 sieht aus wie ein Großer, hat aber nur 4,5 cm im Durchmesser

Natürlich musste ich ihn aufschneiden
und probieren....

.... schlechte Idee: er ist noch sehr bitter *schauder*

Aber ich habe die unversehrten Kerne (knallrot!) beiseite gelegt. 
Mal sehen, ob sie keimen!


Donnerstag, 21. Juli 2016

Die Hummeln haben ihren Spaß






Johannisbeeren und Äpfelchen

Ohne unser Zutun, quasi ganz von allein :-) ohne Dünger, ohne Extra-Gaben von Wasser. 
So hat sich die schwarze Johannisbeere mit 2,5 kg Früchten dekoriert.

Stand vom 8. Juli

Die letzten zwei Tage war es ziemlich warm, um nicht zu sagen heiß.
Und heute war Ernte. Ich kann nur sagen: schade, dass es kein Duftinternet gibt.
Es ist atemberaubend!


Plan: Gelee kochen.

++++

Im Garten hingegen ist der "Rote Mond" dabei, seine Kraft in die Äpfel zu pumpen. Da gab es Dienstag und Mittwoch noch eine große Portion Wasser extra. Inzwischen sehen sie mehr nach Apfel und weniger nach kleiner Pflaume aus


 Die verbliebenen 8 Äpfel sehen richtig appetitlich aus



Montag, 11. Juli 2016

Cotoneaster, Rose und Haarschnitte

 Der Cotoneaster hatte sich wieder explosionsartig ausgebreitet. Also bin ich am letzten Wochenende unter die Coiffeure gegangen und habe den drei Pflanzen-Kissen einen 'Haarschnitt' verpasst. Dieses Jahr sind Gucklöcher auf die darunter liegende Steinmauer in :-) Die Drei Kissen mussten ganz schön Federn lassen - bzw. Altholz unter den dichten grünen Ästen.

Der nächste Kandidat für einen ausgiebigen Schnitt steht im Vorgarten
 

Im Vorgarten rüstet sich derweil die Schneeballhortensie für das Blütenmeer

Erntezeit :-)

Die fünf Novalis

 und unsere Hochzetstagsrose im sechsten Jahr <3